Chirurgen in Hamburg

In Hamburg waren Ende 2025 laut Ärztekammer Hamburg 1.794 Ärztinnen und Ärzte im Gebiet Chirurgie gemeldet, 1.468 davon berufstätig. Für Orthopädie und Unfallchirurgie weist die Statistik 822 Fachärztinnen und Fachärzte aus, 705 davon berufstätig. Hamburg zählt insgesamt 19.953 Ärztinnen und Ärzte, davon 15.484 berufstätig.

Diese Übersicht enthält 80 chirurgische Praxen in Hamburg, verteilt auf 37 Stadtteile. Die meisten Einträge finden sich in Neustadt (19), Altstadt (7) und Eppendorf (3). Nach Fachrichtung: Allgemeinchirurgie (12), Unfallchirurgie & Orthopädie (41) und Plastische Chirurgie (18). 65 Einträge nennen eine Telefonnummer, 61 eine Website und 64 Öffnungszeiten.

Chirurgen in Hamburg: Symbolbild

Stadtteile

Verzeichnis: 80 Praxen in Hamburg

Praxen mit Rufnummer, Website, Sprechzeiten und zugeordneter Leistung stehen vorn, danach folgt das Alphabet. Fallzahlen oder Behandlungsergebnisse spielen keine Rolle. So entsteht die Reihenfolge

Notdienst und Notfall in Hamburg

Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst bundesweit unter 116117, ohne Vorwahl. Er ist für Beschwerden gedacht, die nicht bis zum nächsten Tag warten sollten, aber nicht lebensbedrohlich sind. Die Bereitschaftspraxis in Ihrer Nähe finden Sie über die 116117-Suche oder die 116117-App. Bei lebensbedrohlichen Zuständen, etwa starken Blutungen, Bewusstlosigkeit oder Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung nach einem Sturz, wählen Sie 112.

Ob eine Verletzung in der Bereitschaftspraxis oder in einer Notaufnahme mit unfallchirurgischer Abteilung versorgt wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt am Telefon beziehungsweise vor Ort. Bei Arbeits- und Schulunfällen ist meist eine Durchgangsärztin oder ein Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse der richtige Ansprechpartner.

Patientenberatung in Hamburg

Die Ärztekammer Hamburg und die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg betreiben gemeinsam die Patientenberatung Hamburg. Sie hilft, Befunde und Diagnosen zu verstehen, nennt Beschwerdewege im Gesundheitswesen und gibt Auskunft zu Patientenrechten. Telefonisch erreichen Sie sie unter 040 20 22 99 222, montags bis donnerstags von 8:30 bis 15:30 Uhr und freitags von 8:30 bis 14:30 Uhr. Persönliche Beratung ist nach Terminvereinbarung möglich.

Die Patientenberatung ist keine Beschwerdestelle, vermittelt keine Arzttermine und gibt keine Rechtsberatung. Eine ärztliche Untersuchung und Empfehlung ersetzt sie nicht. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung: Ob und welcher Eingriff sinnvoll ist, klärt eine Fachärztin oder ein Facharzt nach Untersuchung und Gespräch.

Wo Hamburgs Chirurgen arbeiten

Von den 1.468 berufstätigen Ärztinnen und Ärzten im Gebiet Chirurgie sind 795 stationär tätig, also überwiegend in Kliniken, und 501 ambulant. Bei Orthopädie und Unfallchirurgie ist das Verhältnis anders: 321 der 705 Berufstätigen arbeiten ambulant, 194 davon niedergelassen. Für Sie heißt das: Erste Anlaufstelle bei Gelenk- und Bewegungsbeschwerden ist häufig eine Praxis, bei Operationen mit Klinikaufenthalt meist ein Krankenhaus oder ein operierendes Zentrum. Über die Arztsuche der Ärztekammer Hamburg können Sie prüfen, welche Fachgebietsbezeichnung eine Ärztin oder ein Arzt führt.

Quellen

Fragen zu Chirurgen in Hamburg, kurz beantwortet

Wie viele chirurgische Praxen sind in Hamburg eingetragen?

In dieser Übersicht sind aktuell 80 chirurgische Praxen in Hamburg erfasst. Grundlage sind öffentlich zugängliche OpenStreetMap-Daten; die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wo in Hamburg liegen die meisten Praxen?

Die meisten Einträge entfallen auf Neustadt (19), Altstadt (7) und Eppendorf (3). Insgesamt verteilen sich die Praxen auf 37 Stadtteile.

Für welche Fachrichtungen gibt es in Hamburg Einträge?

In der Übersicht für Hamburg sind folgende Fachrichtungen erfasst: Allgemeinchirurgie (12), Unfallchirurgie & Orthopädie (41), Plastische Chirurgie (18) und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (9). Die Zuordnung beruht auf den öffentlichen Angaben der Einträge und kann unvollständig sein.

Geht es mit oder ohne Überweisung in die chirurgische Sprechstunde?

Gesetzlich Versicherte können Vertragsärztinnen und -ärzte grundsätzlich frei wählen (§ 76 SGB V); eine Überweisung ist derzeit meist nicht zwingend. Ausnahmen gelten unter anderem bei Teilnahme an einem Hausarztmodell (§ 73b SGB V) und für die Terminvermittlung über die 116117. Einzelne Praxen bitten zudem um eine Überweisung. Fragen Sie im Zweifel bei der Praxis oder Ihrer Krankenkasse nach.

Wohin nach einem Arbeits- oder Wegeunfall in Hamburg?

Führt ein Arbeits- oder Wegeunfall zu Arbeitsunfähigkeit über den Unfalltag hinaus oder dauert die Behandlung voraussichtlich länger als eine Woche, ist laut DGUV eine Vorstellung bei einer Durchgangsärztin oder einem Durchgangsarzt (D-Arzt) vorgesehen. Praxen, die eine D-Arzt-Tätigkeit angeben, sind im Filter „D-Arzt / Arbeitsunfälle“ markiert. In Notfällen gilt immer die 112.

Wie verlässlich sind Sprechzeiten und Adresse einer Praxis?

Die Einträge stammen aus OpenStreetMap und sind nicht von den Praxen bestätigt. In Hamburg nennen 64 von 80 Einträgen Öffnungszeiten. Bitte prüfen Sie Termine und Sprechzeiten direkt bei der Praxis. Praxen können ihre Daten kostenlos korrigieren lassen.

Akute Beschwerden

Akut in Hamburg? Nicht suchen, anrufen

Lebensgefahr, starke Blutung, Atemnot, Brustschmerz: 112. Außerhalb der Sprechzeiten, wenn es nicht bis morgen warten kann: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.

116117 anrufen

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